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Der Amateurfunkdienst ist ein
international geregelter und gesetzlich anerkannter Funkdienst,
gleichberechtigt neben anderen Funkdiensten (Seefunk, Flugfunk, Polizeifunk).
Der Amateufunkdienst schließt die Benutzung von Weltraum- funkstellen
ein.
Amateurfunk ist Funkbetrieb aus persönlicher Neigung ohne
politische und wirtschaftliche Interessen (§2 Abs.1 AFuG)
- Experimentierfunkdienst,
- technisch-wissenschaftliche Studien, zur eigenen
Weiterbildung und die Ausbildung für alle Bereiche des Amateursende- und
Empfangswesens.
- Völkerverständigung,
- Pflege der Freundschaft zwischen Funkamateuren des In-
und Auslandes, die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz und
der Kultur.
- Notfunkdienst,
- zur Unterstützung wissenschaftlicher, technischer
und sozialer Institutionen durch Beobachtungen und Versuche sowie die
Herstellung von Nachrichtenverbindungen in Notfällen und die
internationale Hilfe auf dem Funkweg.
(Autor unbekannt) |
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Der OV Abend ist der
regelmäßige Treff in wohl jedem Ortsverband. Meist einmal im Monat,
dann zu einem leicht zu merkenden Termin, also z.B. "der erste Mittwoch" im
Monat oder ähnlich...
Zum OV Abend kommen die meist auch im
Funkbetrieb aktiven Mitglieder, um hier u.a. beim Erfahrungsaustausch
Anregungen zu erhalten. An manchen Orten werden neben Fachgesprächen auch
Themenabende angeboten. Einen hohen Wert hat der OV Abend aber auch als Ort der
Geselligkeit. Der Vorstand wird den Abend auch nutzen, um Planungen mit den
aktiven Mitgliedern abzusprechen und vorzubereiten.
Der Ortsverband lebt
davon, dass möglichst alle Mitglieder den monatlichen Treff besuchen. Da
er regelmäßig und also planbar ist, sollte man auf den Termin
einfach keine anderen Vorhaben legen und nur in ganz seltenen Fällen von
dieser Verbindlichkeit abweichen. Es ist kein guter Stil, nur dann zu den OV
Abenden zu kommen, wenn man gerade nichts besseres vorhat.
(Autor unbekannt) |
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- Telegrafie oder CW
- Tastfunk oder Morsen: Älteste aber immer noch
verwendete Betriebsart. Man kann mit wenig Leistung weite Funkstrecken
überbrücken.
- Telefonie
- Sprechfunk: in SSB (Einseitenband Modulation) oder FM
(Frequenzmodulation). AM (Amplitudenmodulation) ist wegen dem schlechteren
Wirkungsgrad heute nur noch selten anzutreffen.
- RTTY
- Fernschreiben: selten geworden, heute wird z.B. PSK31
verwendet.
- FAX
- Faksimile, ist eine Bildübertragung, bei der
Bildvorlagen zeilenweise abgetastet werden (s/w oder in Graustufen). z.B
Wetterfax - Wetterbilder über Kurzwelle
- Digitale
- - AMTOR: Amateurfunk-Fernschreiben mit Hilfe
eines Mikroprozessors
- - PACTOR: weiterentwickeltes Verfahren von
AMTOR
- - Packet Radio: Das weltweite dratlose Datennetz
der Funkamateure.
- - APRS: Automatisches Packet-Radio Meldesystem
z.B. Wetterdaten, Positionsmeldungen und andere Messwerte
- - PSK31: Texte schmalbandig und mit wenig
Leistung über weite Funkstrecken übertragen. Computer und Soundkarte
ist Voraussetzung.Wird in den KW-Bändern verwendet.
- - WSJT: "Weak Signal communication by
K1JT",Funkverbindung für schwache Signale (von K1JT). Wird im 2m-Band
verwendet.
- - .....
- SSTV
- "slow scan tv", Bildübertragung mit langsamer
Abtastung. Die pixelweise abgetasteten Bilder werden in digitale Signale
gewandelt und einschließlich Farbinformation zeilenweise als Töne
ausgesendet.
- ATV
- "amateur radio television", Amateurfunk-Fernsehen,
Videosignale analog oder digital übertragen
- Satellitenfunk
- Verbindungen über Amateurfunksatelliten in
verschiedenen Betriebsarten. Auch mit der Raumstation ISS.
- EME
- Verbindungen über Erde-Mond-Erde in verschiedenen
Betriebsarten.
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Unser Hobby hat gegenüber
Sportverbänden etc. eine recht unterschiedliche Struktur. Wir merken
dieses besonders in unserem Clubleben.
Wenn ein Fußballspieler so
recht aktiv sein will, muss er mit seiner Mannschaft regelmäßig
trainieren und auch auf dem Platz spielen. Unser Funkhobby können wir
meist jedoch optimal von zu Hause ausüben, haben wir doch einen gut
eingerichteten SHACK. In Ländern, die nicht mit unserem Reichtum gesegnet
sind, haben Clubstationen eine wichtige Rolle tragen dann auch positiv zum
gemeinschaftlichen Tun bei.
Funkamateure können sehr
unterschiedlich aktiv sein .......oder auch nicht!
Zunächst ist es
denkbar, dass sich die YL (young lady) oder der OM (old man) damit
begnügt, von zu Hause aus sehr aktiv auf "den Bändern" zu sein, das
Clubleben interessiert ihn nicht so sehr.
Es gibt auch Mitglieder, die
wenig auf den Bändern anzutreffen sind, die aber regelmäßig zu
den Treffen kommen.
Andere wieder sind in beiden Bereichen aktiv und
beleben Bänder und den Club
Andere wollen Geräte bauen, daran
basteln oder einfach nur funken dürfen.
Andere sind weder da noch
dort aktiv, bleiben aber Mitglieder im Verband.
Wir akzeptieren alle
Arten von Mitgliedschaft, freuen uns natürlich sehr über die, die in
allen Bereichen aktiv sind und zu verstehen geben, dass sie auch Aufgaben im
Club übernehmen. Generell zeigt sich, dass lebhafte Teilnahme am
Funkverkehr auch zu regelmäßigen Besuchen der Clubveranstaltungen
führt.
Es ist nicht unsere Aufgabe, unsere Mitglieder zu
bevormunden, es reicht, wenn jeder mit Freude und Einsatz sein Bestes tut.
(Autor unbekannt) |
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Amateurfunk und
Selbstbau |
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Im Unterschied zu anderen
Kommunikationsmöglichkeiten steht beim weltweiten "Amateurfunkdienst"
nicht Inhalt oder Wichtigkeit der ausgetauschten Nachrichten, sondern der
technisch-experimentelle Charakter im Vordergrund. Darin unterscheidet er sich
auch vom sog. CB-Funk ("Jedermannfunk").
Amateurfunk ist die einzige
legale Möglichkeit, mit selbstgebauten (oder selbst modifizierten)
Sendeanlagen zu funken. Im Gegensatz zu anderen Funkdiensten und
Funkanwendungen, die ausschließlich mit geprüften und zugelassenen
Geräten möglich sind, wird beim Amateurfunk sozusagen nicht das
Gerät, sondern der damit Hantierende geprüft: Die Teilnahme setzt die
Ablegung einer Prüfung zur Erlangung einer entsprechenden Genehmigung und
eines persönlichen Funkrufzeichens voraus. Die Prüfung soll
sicherstellen, daß der Funkamateur im Rahmen der Vorschriften und der
zugewiesenen Frequenzen zu kompetentem und verantwortungsbewußtem Handeln
fähig ist.
Inzwischen hat die drahtlose Kommunikation vieles von
ihrer ursprünglichen geheimnisvollen Faszination eingebüßt: Mit
weit entfernten Menschen zu sprechen oder z.B. Bilder auszutauschen wird heute
als selbstverständlich empfunden und ruft kein ehrfürchtiges Staunen
mehr hervor - so wie damals, als Funkamateure die Ionosphärenausbreitung
der ehedem für "nutzlos" gehaltenen Kurzwellen entdeckten und mit simplen
selbstgebauten Geräten die ersten transatlantischen Funkverbindungen
realisierten. Das war damals eine unglaubliche Sensation und brachte
buchstäblich eine Jahrhundertentwicklung in Gang - und den Funkamateuren
hohes gesellschaftliches Ansehen. Lang ist's her...
Inzwischen ist die
private Nutzung der Funktechnik ist nicht mehr - wie jahrzehntelang - das
Privileg von uns Funkamateuren, sondern ist in Form diverser Konsumartikel zum
jedermann zugänglichen Allgemeingut geworden. Nach wie vor das Privileg
von uns Funkamateuren aber ist es, diese Technik, über die bloße
Anwendung hinaus, auch selbst aufzubauen, sie für uns und andere
transparent zu machen und mit ihr eigenverantwortlich zu experimentieren. Es
ist nicht zuletzt dieser Aspekt, der trotz aller Wandlungen auch weiterhin den
gesetzlich geregelten und geschützten Status des Funkamateurs rechtfertigt
- und auch dessen Reiz ausmacht.
(Autor
DL7AWL) |
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